Geshe Thubten Sherab, vielen von euch durch seinen regelmäßigen Besuchen als Gastlehrer im Tara Mandala bekannt und hochgeschätzt, ist ernsthaft an COVID-19 erkrankt. Davon wurden wir am 7. Mai informiert. Er wurde in Kathmandu in eine Klinik eingeliefert, weil er Schwierigkeiten beim Atmen hatte.
Wie das Thubten Norbu Ling Zentrum in Santa Fe, wo Geshela Resident Teacher ist, auf facebook mitteilt, reiste er im März nach Nepal, um sich um seinen kranken Onkel und seinen Vater zu kümmern. Weiter wird dort berichtet, dass Geshela sich vor zwei Wochen mit dem Coronavirus infizierte und sagte, dass er diese Nachricht mit niemandem geteilt hätte, weil er „nicht alle beunruhigen wollte“. Stattdessen dachte er, er würde es allen erzählen, sobald es ihm gut gehe. „Aber COVID hatte andere Pläne“, sagte Geshe-la, und jetzt hat er eine Lungenentzündung entwickelt.

Auf die Frage, was seine Schüler*innen für sein langes Leben praktizieren können, sagte Geshela, dass sie Tara Lobpreise oder Tara-Mantras rezitieren könnten.
Wie wir aus dem Hören der Lehren wissen, kann das Rezitieren von Gebeten und Mantras für das lange Leben und die Gesundheit unserer Lehrer*innen in vielerlei Hinsicht helfen: die Beziehung zwischen Lehrer*innen und Schüler*innen zu stärken, das von den Schüler*innen geschaffene negative Karma gegenüber den Lehrer*innen zu reinigen und die Bedingungen zu schaffen, unter denen die Lehrer*innen lange leben können, um weiterhin den Schüler*innen – also uns allen – zu helfen!
Die gemeinsame Praxis kann kraftvoller sein als das alleinige praktizieren und daher von noch größerem Nutzen sein.
Viele Zentren, in denen Geshe Sherab in der Vergangenheit Unterweisungen gegeben hat, haben Online-Gruppenrezitationen organisiert.

Im Tara Mandala werden wir freitags um 19.30 Uhr den Lobpreis an die 21 Taras rezitieren. Wir widmen die Praxis zum Schutz vor dem Coronavirus (täglich 9.00 Uhr und montags zusätzlich 20.00 Uhr, siehe Kalenderübersicht) speziell Geshe Sherab.

Nach einem Update vom 8. Mai wurde Geshela mit Sauerstoff versorgt und es geht ihm jetzt besser. Das Kloster Kopan kümmert sich gut um ihn und sie haben auch Pujas für ihn arrangiert, die Lama Zopa Rinpoche empfohlen hat.
Update vom 9. Mai: Geshela konnte aus dem Krankenhaus entlassen werden und im Kloster Kopan kümmert man sich nun um ihn. Die Gebete für seine schnelle und vollständige Genesung möchten wir natürlich fortführen.
Bitte beteiligt euch an den Gebeten für Geshela, wenn ihr könnt!
In den FPMT-Zentren in USA und Australien werden einige Pratiken für sein langes Leben organisiert.